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Presse: UniCredito-Umtauschofferte stößt bei HVB auf Zustimmung


18.10.2005
aktiencheck.de

Das Umtauschangebot der italienischen UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) wird von den Aktionären der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) mit großer Zustimmung angenommen, während sich Presseangaben zufolge bei der Bank Austria Creditanstalt AG (ISIN AT0000995006 / WKN 813030) Widerstand formiert.

UniCredito hatte bereits am Wochenende bekannt gegeben, dass bereits 48,6 Prozent der HVB-Aktien umgetauscht worden sind. Wie das "Handelsblatt" am Dienstag berichtet, haben die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) und die Landesstiftung außerdem definitiv erklärt, ihre Aktienpakete von 18,6 und 3,7 Prozent zu tauschen, dies aber offenbar noch nicht vollzogen. Laut dem Bericht haben 76 Prozent aller Depotkunden der Großbank sowie 77 Prozent der Belegschaft der HypoVereinsbank ihre Anteilsscheine bereits in Aktien von UniCredito getauscht.


In Österreich formiert sich indessen Widerstand gegen die Fusion. UniCredito will im Zuge der Übernahme eine nur für Österreich zuständige Ländergesellschaft unter dem Dach der HVB-Tochter Bank Austria-Creditanstalt etablieren. Dabei hat die Arbeitnehmervertretung der Wiener Großbank ihre ablehnende Haltung gegen die Pläne bekräftigt: "Das Glücksgefühl über den Zusammenschluss stellt sich bei uns nicht ein" erklärte die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Bank Austria, Hedwig Fuhrmann, dem "Handelsblatt".

Der Betriebsrat in Wien hält nicht nur Namensaktien der Bank Austria, sondern verfügt auch über vertraglich abgesicherte Sonderrechte. Dabei kann UniCredit ohne die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter die Struktur der Bank Austria nicht verändern, heißt es weiter. Die Betriebsratschefin, welche gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzende ist, erklärte, dass der Start der Fusion aus ihrer Sicht misslungen sei. Italienische Strukturen ließen sich nicht einfach auf das Geschäft in Österreich sowie in Ost- und Mitteleuropa übertragen.

Wie die Wirtschaftszeitung weiter unter Berufung auf Angaben auf Führungskreise berichtet, stößt die das Angebot von Unicredito-Chef Alessandro Profumo, das gesamte Osteuropageschäft der fusionierten Bank unter dem Dach der Bank Austria zu bündeln, in Wien auf breite Zustimmung. Dabei strebt man nun eine Einigung mit dem Betriebsrat an, hieß es weiter.

Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,30 Prozent bei 23,18 Euro.




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